EXPANDVET

VERBESSERTE QUALITÄTSSICHERUNG IN DER BERUFSBEZOGENEN AUS- UND WEITERBILDUNG (BENCHMARKING TOOL)

Hintergrund

Dieses Leonardo da Vinci Innovationstransferprojekt verfolgt Strategien einer Verbesserung von Qualitätssicherungssystemen in der berufsbezogenen Aus- und Weiterbildung. Das Projekt transferiert „Good Practice“ und innovative Techniken aus dem vorangegangenen Leonardo da Vinci Innovationprojekt "Benchmarking Tool zur Qualitätssicherung in der berufsbezogenen Ausbildung (BEQUAL)" in vier weitere EU-Länder (Österreich, Litauen, Polen und Großbritannien). Die involvierten Projektpartner wollen Ansätze der Selbstevaluierung, der Bewertungskultur und auch praktische Anwendungen der CQAF, die derzeit nicht auf einem ausreichenden Niveau in den Partnerländern sind, weiter entwickeln und für den konkreten Einsatz in neuem Kontext anpassen.

 

Ziele

  • Entwicklung der Qualitätssicherung in Berufsbildungseinrichtungen durch die Förderung von Selbstevaluierung, Qualitäts-Benchmarking und Vernetzung in der berufsbezogenen Ausbildung
  • Förderung der Nutzung von „European Quality Assurance Reference Framework“ (EQAVET) in Berufsbildungseinrichtungen
  • Aktualisierung der Ergebnisse im Zusammenhang mit der Implementierung von CQAF in Hinblick auf die Anpassung an EQAVET
  • Ermöglichen von praktischen Anwendungen vom Qualitätssicherungsrahmen in der berufsbezogenen Ausbildung durch die Nutzung des Online-Benchmarking-Tools und einer „Good Practice“-Datenbank
  • Förderung der internationalen Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch durch die Verbesserung eines Themenportals im Bereich der Qualitätssicherung und den Ausbau der „Community of Practice“.

Das Projekt wird von 6 Partnern aus 5 EU-Ländern umgesetzt. Jedes Land verfügt sowohl über seine eigenen Werkzeuge, Instrumente und Verfahren, als auch über verschiedene Kontexte, unterschiedliche Rechtsvorschriften und Bildungssysteme. Vom Kernpartner IDEC (Griechenland) werden alle anderen Partner die Innovation übernehmen, welche die Fähigkeit, die Qualitätssicherung in der berufsbezogenen Ausbildung umzusetzen und zu bewerten, verbessern wird.

 

Ergebnisse

  • Ein Online-Benchmarking-Tool, welches den Berufsbildungseinrichtungen die Möglichkeit bietet ihre Qualitätsprozesse und Praktiken zu vergleichen, ihre Stärken und Prozesse zu identifizieren und im Vergleich zum Wettbewerb zu verbessern. Der Kern des Benchmarking-Tools ist ein Multiple-Choice-Fragebogen, der von den Berufsbildungsanbietern auszufüllen ist. Jede Institution beurteilt selbst ihren Stand zu den erfragten Indikatoren und vergleicht die Ergebnisse mit ähnlichen Einrichtungen, die im gleichen Land und/oder in anderen Ländern betrieben werden. Das Tool bietet für Interessensgruppen im Bereich der berufsbezogenen Ausbildung, politische Entscheidungsträger und Berater Informationen über Indikatoren, die an einem guten Punkt stehen, da sie von der Mehrheit der Institutionen erfüllt werden sowie jene Punkte die weiterhin verbessert werden müssen. Das Benchmarking-Tool wird im Themenportal betreut.
  • Ein web basiertes Qualitätsmanagement-Netzwerk zur gemeinsamen Nutzung und ein „Good Practice“-Zentrum, welches die „Community of Practice“ (CoP) auf dem Gebiet der Qualitätssicherung in der Berufsbildung bildet. Die Gründung des CoP beinhaltet auch eine Reihe von Netzwerkaktivitäten für Interessensgruppen und Anwender in der Berufsbildung, wie etwa das Bloggen im Themenportal, Erstellung von Profilen über Facebook und Twitter.
  • Ein Themenportal zur Qualitätssicherung in der berufsbezogenen Ausbildung wird unter der Adresse www.bequal.info betreut. Das Portal beinhaltet folgende Funktionen: Online-Benchmarking-Tool, “Good Practice“-Zentrum, Statistiken, Blogs, Nachrichten und News, Eingabemöglichkeiten, Links, Bibliothek, Ressourcen und Artikel, Umfragen, Online-Login-Modul und Informationen über das Projekt. Das Portal ist mehrsprachig; die nationalen Versionen sind mit der englischen Version nicht identisch.
EU-Programm: LLP, LdV Innovationstransfer
Koordinator: Kaunas Chamber of Commerce, Industry and Crafts (LTU)
Kontakt: Karin Kronika
Laufzeit: Oktober 2012 – September 2014
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.