Info4Migrants

Info für MigrantInnen

Hintergrund

Die Arbeitnehmerschaft innerhalb Europas wird sich bis zum Jahr 2060 um voraussichtlich 50 Millionen Arbeitskräfte verringern- verglichen mit den Zahlen aus Statistiken von 2008. Im Jahr 2010 kamen durchschnittlich 3,5 Menschen im arbeitsfähigem Alter (20-64 Jahre) auf eine Person, die älter als 65 Jahre alt ist. Für das Jahr 2060 wird erwartet, dass dieses Verhältnis 1,7 zu 1 betragen soll. Im Jahr 2009 immigrierten über 3 Millionen Menschen in verschiedene europäische Mitgliedsstaaten. In dieser Zahl sind Migrantenflüsse zwischen den Mitgliedsstaaten inkludiert (Quelle: Eurostat, Oktober 2011) und, wie die Erfahrungen vieler Länder mit MigrantInnen zeigt, ist diese Gruppe besonders in Zeiten von ökonomischer Krise gefährdet. Allerdings deuten die gesammelten Daten des transatlantischen Rates für Migration von mehreren europäischen Regierungen im Jahr 2011 und 2012 darauf hin, dass die europäische Integrationspolitik weiterhin unklar bleibt.

Die europäische 2020 Strategie spricht über Arbeitskräftezuwanderung als einen Schlüssel, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dieselbe Strategie weist darauf hin, dass die Mitgliedsstaaten für die Sicherstellung einer erfolgreichen und harmonischen Migration die Anerkennung der Qualifikationen und Bildungsabschlüssen von MigrantInnen sicherstellen müssen, Informationen über Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen sollten und allgemein mehr für die Integration von neu angekommenen MigrantInnen tun müssen. Dementsprechend müssen die EU- Länder den Prozess der Migration attraktiv und problemlos gestalten. Des weiteren müssen MigrantInnen innerhalb unserer Gesellschaft und Kultur integriert werden, um Konflikte mit einheimischen Arbeitskräften zu vermeiden.

 

Ziele und Zielgruppe

Da Unterstützung und Beratung für MigrantInnen wichtige Elemente darstellen, da diese nur über limitierte Kenntnisse des Landes und Ihrer Rechte und Pflichten verfügen, sieht das Projekt I4M vor, BerufsberaterInnen und Berufsbildungszentren mit einer Datenbank auszustatten, die auf effektive Weise alle benötigten Informationen über das jeweilige Land innerhalb eben dieses einen Instrumentes vereint.

 

Partner und Ergebnisse

Entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen aus Großbritannien, Spanien, Finnland, Schweden, Bulgarien und Österreich werden innerhalb dieses Projektes zusammen geführt, damit folgende Ergebnisse generiert werden können:

  • Synthesebericht der Untersuchungen, die in jedem der oben genannten Länder durchgeführt wird
  • Workshops und
  • ICT Informationstool und ICT Tool Handbuch
EU-Programm: LLP, Leonardo da Vinci - Innovationstransfer
Koordinator: Careers Europe, Bradford (UK)
Kontakt: Karin Kronika
Laufzeit: Oktober 2013 - September 2015
Webseite: www.info4migrants.eu
EU - Partner für lebenslanges Lernen Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.