MIRROR

VET students’ appearance concerns and the influence on completion rates in VET and on accessing the job market - Persönliche Unsicherheiten von TeilnehmerInnen in berufsbezogener Ausbildung wegen ihres Aussehens und damit verbundene Auswirkungen auf Kurserfolg und Zugang zum Arbeitsmarkt

Hintergrund

Unzufriedenheit bzw. Unsicherheit mit dem eigenen Aussehen, stellt für viele Lernende in der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Europa ein persönliches Problem dar. Untersuchungen haben ergeben, dass KursteilnehmerInnen mit einem negativen Selbstbild größere Schwierigkeiten haben ihre Aus- und Weiterbildung abzuschließen (Yanover & Thompson, 2008). In einer Studie mit 77.000 jungen Menschen, die in Großbritannien durchgeführt wurde, berichteten 60% der Teilnehmenden, dass Sie sich für ihr Aussehen bzw. ihren Körper schämen, während Lovegrove (2002) herausgefunden hat, dass 31% der Teenager sich aus eben diesem Grund an Diskussionen im Kursraum nicht beteiligen und 20% aus diesem Grund der Schule regelmäßig fern bleiben. Eine britische parlamentarische Gruppe hat kürzlich eine öffentliche Untersuchung geleitet, welche die Konsequenzen von Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen zum Thema hatte.

Psychosoziale Gesundheit und Wohlbefinden sind wichtig, um Fähigkeiten und Motivation von Lernenden zu fördern und sie zu einer guten Leistung in Kursen zu animieren, sowie sie letztlich zum Abschluss ihrer Aus- und Weiterbildung zu bringen. Insbesondere sind ein negatives Selbstbild und Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen ein wichtiger Aspekt in Bezug auf die psychosoziale Gesundheit und Entwicklung im Jugendalter. Es wird geschätzt, dass 50-70% aller Jugendlichen in westlichen Ländern mit einigen Aspekten ihres Aussehens unzufrieden sind (McCabe & Ricciardelli, 2004).


Ziele und Zielgruppen

Durch die Entwicklung eines Schulungspakets für Lehrkräfte und TrainerInnen glauben wir, dass wir zur Senkung der Kursabbruchquote und Steigerung der Abschlussraten innerhalb der Aus- und Weiterbildung in den Projektpartnerländern beitragen können. Dies wird dadurch erreicht, dass wir genau jene Aspekte bearbeiten, deren Thematisierung bisher oft vermieden worden ist. Als Resultat daraus soll der Eintritt in den Arbeitsmarkt für Lernende erleichtert werden.

 

Partner und Ergebnisse

Ein Konsortium bestehend aus fünf Partnern (aus Norwegen, Portugal, Dänemark, Großbritannien und Österreich) wird seine Kenntnisse und Erfahrungen zusammenführen, um die folgenden Ergebnisse zu erzielen:

  • Schulungspaket
  • Didaktischer Leitfaden für Mitarbeitende innerhalb von Aus- und Weiterbildung sowie
  • verschiedene Informationsveranstaltungen und Events, die der Verbreitung der Projektergebnisse dienen.
EU-Programm: LLP, Leonardo da Vinci, Innovationstransfer
Koordinator: Møllehagen Skolesenter (Norwegen)
Kontakt: Karin Kronika
Laufzeit: November 2013 – Oktober 2015
Webseite: www.mirrorproject.eu
EU - Partner für lebenslanges Lernen Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.