WOMEN - In

Teleworking zur besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben in der EU

Hintergrund und Ziele

Obwohl die Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt zugenommen hat, ist beinahe jede 5. Frau zwischen 25 und 64 Jahren nicht beruflich tätig, die Hälfte von ihnen aus familiären Gründen. Es ist offensichtlich, dass der Trend heutzutage in Richtung Teilzeit-Anstellung geht. Bei Frauen steht dies aber im Zusammenhang mit einer unausgeglichenen Verteilung der Pflege- und Erziehungsverantwortung zwischen Männern und Frauen. Für zwei Drittel aller Frauen sind “sich um die Kinder kümmern zu müssen” und “andere familiäre und persönliche Gründe” die Hauptgründe einen Teilzeit-Job anzunehmen, während nur 14% der Männer diese als Gründe angeben. Andererseits bringen flexible Arbeitszeitmodelle sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern gewisse Vorteile und können dazu beitragen die Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt zu erhöhen.

 

Tätigkeiten und Ergebnisse

Das Projekt möchte die Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt erhöhen, indem:

  • die Möglichkeit zu Teleworking gefördert wird
  • der Erwerb essentieller transversaler Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen für Teleworking ermöglicht wird
  • Teleworking auch auf institutioneller Ebene vorangetrieben wird, als flexibles Arbeitszeitprogramm mit potenziellen Vorteilen für das Unternehmen

Ziel ist es die Ergebnisse des vorangegangenen Projekts “Telework for the life-work reconciliation of Spanish women” (“Teleworking zur besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben spanischer Frauen”) zu transferieren und auf EU-Ebene auszubauen. Es soll eine zuverlässige Quelle für Trainingsmaterial entstehen, erweitert mit neuen Perspektiven aus der EU und eine große Bandbreite von Instrumenten und Materialien, die hauptsächlich aus den 6 europäischen Partnerländern (Spanien, Österreich, Griechenland, Bulgarien, Großbritannien und Rumänien) stammen.

EU-Programm: LLP, Leonardo da Vinci TOI
Koordinator: Unión General de Trabajadores de Euskadi (ESP)
Kontakt: Karin Kronika
Laufzeit: Oktober 2011 – September 2013
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.