LINK INC

Förderung von Gerechtigkeit und Integration für MigrantInnen und ethnischen Minderheiten beim Lernen am Arbeitsplatz

Erfahrung die durch Work-based Learning (berufsspezifische Schulung), kurz WBL, gesammelt wurde, kann bei der späteren Arbeitsuche Türen öffnen. Es wird zudem geschätzt, dass dadurch Jugendarbeitslosigkeitsraten weitaus niedriger ausfallen (wie z.B. in Österreich mit 9 %) als in vergleichbaren Ländern, die WBL nicht anwenden. Das trifft vor allem auf Länder zu, in denen ein duales Bildungssystem noch nicht wirklich Fuß gefasst hat.

Bestätigt werden diese Ergebnisse durch einen aktuellen Cedefop Bericht über die Arbeitsmarktergebnisse, der zeigt, dass AbsolventInnen von Berufsschulen und Lehren im Vergleich zur allgemeinen Schulausbildung beim Finden kurz- und mittelfristiger Arbeitsplätze viel erfolgreicher sind. Trotz der klaren Vorzüge von WBL, bestätigen die vorliegenden Belege, dass junge ImmigrantInnen und ethnische Minderheiten kaum dieselben Chancen auf gute Ausbildungsplätze innerhalb des Lehrlings-Ausbildungssystem haben.

Ziel des LINK-INC Projekts ist es, die Teilnahme von MigrantInnen und ethnischen Minderheiten in WBL zu steigern. Hierfür werden BerufsschullehrerInnen sowie Lehrende und MentorInnen am Arbeitsplatz mit neuen Ansätzen zum Umgang mit kultureller Vielfalt in Berufsschulen und in der Lehre ausgestattet. Dies beinhaltet auch interkulturelle Kompetenzen und die Handhabung kultureller Vielfalt.

EU-Programm: Erasmus+, KA2, Strategische Partnerschaften für berufliche Aus- und Weiterbildung
Koordinator: INFODEF (Spanien)
Kontakt: Karin Kronika
Laufzeit: September 2015 - August 2017
Webseite: www.link-inc.eu

Dieses Projekt (Projektnr.: 2015-1-ES01-KA202-015962) wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.