Mikrointegration von Migranten in Arbeit und soziales Leben

Ein Integrationsprozess kann für einen Neuankömmling oder eine/n Angehörige/n einer Minderheit eine persönliche Belastung darstellen. Gleichzeitig können schwach integrierte EinwanderInnen eine erhebliche soziale und wirtschaftliche Belastung für eine Gesellschaft darstellen. In den Projektpartnerländern Norwegen, Österreich und Griechenland arbeiten viele Organisationen und Regierungsstellen an verschiedenen Aspekten des Integrationsprozesses. Ihnen fehlt jedoch oft die tatsächliche Berücksichtigung der konkreten Lebenssituation und der realen Bedürfnisse der MigrantInnen (d.h. auf Mikroebene), und gleichzeitig betrachten sie die Integration nicht als "Zwei-Wege-Prozess", d.h. als ein Geben und Nehmen sowohl der MigrantInnen als auch der Mitglieder der Gesellschaft, in die sich diejenige begeben.

 

Um diese Lücke zu schließen, werden im Projekt MiMi:

  • ein Praxisset mit Angeboten von ArbeitnehmervertreterInnen der Empfängerländer auf der Grundlage der Mikrointegration und
  • Lernmaterial, das auf eine Veränderung ihrer stereotypen Denkweise über bzw. des Verhaltens gegenüber Migrantenpopulationen abzielt entwickelt.
EU-Programm: Erasmus+, KA2, Strategische Partnerschaften für Erwachsenenbildung
Koordinator: LoPe - forening for mikrointegrering (Norwegen)
Kontakt: Karin Kronika
Laufzeit: Oktober 2020 – September 2022
Webseite: www.microintegration.eu

Dieses Projekt (Projektnr.: 2020-1-NO01-KA204-076456) wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.