Gender Mainstreaming in der praktischen Bildungsarbeit
Zielgruppe
Personen, die (sozial-)pädagogisch tätig sind (TrainerInnen, KursleiterInnen, Coaches),
Personen mit Team- oder Gruppenleitungsverantwortung,
Personen, die im arbeitsmarktpolitischen Kontext tätig sind oder sein wollen,
Personen, die in der EU und/oder staatlich geförderten Bereichen bzw. Projekten tätig sind oder sein wollen.
Kursziel
Gender kompetentes Lehr-/Lernverständnis trägt den unterschiedlichen Lernstrategien und -bedürfnissen von Frauen und Männern Rechnung. Gendergerechte Didaktik beginnt daher mit der Suche nach Inhalten, Methoden, Kommunikationsweisen etc., die beiden (sozialen) Geschlechtern gerecht werden.
Bedürfnisgerecht arbeiten heißt aber keineswegs, Rollenstereotype fortzuschreiben. Ziel ist es vielmehr, bestehende Handlungsspielräume auszudehnen. Das heißt, traditionelles, im Zug der Sozialisation erworbenes Rollenverhalten zu reflektieren und daraus einen erweiterten Aktionsradius zu generieren.
Inhalt
- Kurzeinführung in die Gender Mainstreaming-Theorie: Definitionen, Begriffe etc.
- Geschlechtergerechte Gestaltung von Bildungssituationen: Der genderdidaktische Ansatz
- Wahrnehmen und Analysieren gendertypischer Bedürfnisse und Verhaltensweisen
- Sozialisation und Geschlechterrollen: Rollen(vor)bilder - Rollenklischees - Rollenerwartungen
- Angewandtes Gender Mainstreaming: Settings, Methoden, Praxisbeispiele: geschlechtertypische Kommunikationsstrukturen
- Methoden zur Herstellung chancengleicher Präsenzen (faire Gesprächsanteile, Rollenverhalten in Teams, Konfliktarbeit, Zugänge & Bilder, Selbsteinschätzung und Selbstdarstellung)
- Themenwünsche der TeilnehmerInnen
Termine
Termine und organisatorische Deails finden Sie in unserem Kursprogramm.
zum Download
Unterrichtseinheiten: 6 UE
Preis: 108,00 (inkl. USt)
Weitere Kursinformationen und Anmeldung unter 01/585 28 82 oder seminare (at) best.at